Einstieg
Brücke / alte Klause
Ausstieg
Holzhüttenboden. Dort, wo die Straße von der Ybbs wegführt und zum Zellerain ansteigt bei einer Brücke.
WW-Grad
4,5 (6,X)
Länge
3,5
Befahrungszeit Frühling, Nach starken Regenfällen
Streckeninfo
Niederösterreichs schwerstes Wildwasser?
In den meisten Beschreibungen ist die oberste Ybbs, wenn überhaupt, als unfahrbar beschrieben und sie wurde bis jetzt auch wohl eher sehr selten befahren. Sie ist zwar insgesamt ein etwas mühsames Unternehmen (zu Fuß zum Einstieg, Umtragungen, Bäume), dafür wird man mit tollen Felsgassen, Stufen, Rutschen und Klammen im ober(st)en Schwierigkeitsbereich belohnt. Das Durchschnittsgefälle beträgt ca. 50 Promille, ist streckenweise aber noch wesentlich höher.
Die Fahrt beginnt bei der Brücke, wo der Forstweg die Seite wechselt, evtl. auch weiter oben, es folgen sofort einige sehr nette, nicht zu schwere Stufen und Rutschen, großteils über Grundgestein. Bald verengt sich das Bachbett und geht mit hohem Gefälle in eine kurze Klamm, die derzeit wegen querliegender Bäumen nicht fahrbar ist (wäre aber auch nach deren Beseitigung kein Honiglecken).
Danach öffnet sich das Tal kurz, nach einem Rechtsknick wirds wieder steiler und enger und man kommt zu einer weiteren kurzen Klamm. Diese Strecke liegt leider dort, wo die Forststraße gerade hoch über dem Bach liegt und wurde von mir bei einer groben Erkundung 2 Wochen vorher übersehen. Gemeinerweise befindet sich aber am Ende der Klamm eine unfahrbare Stufe, wodurch man die tolle Stufenkette davor leider mitumtragen muss. Da der Waldhang dort recht steil ist, entschließe ich mich dummerweise, zur Straße zu tragen (habe ich schon erwähnt, dass die dort gerade sehr weit oben ist?), besser wäre es, auf halber Höhe zu bleiben, evtl auch rechtsufrig (erkunden). Durch die falsche Umtrage-Taktik und wegen Zeitdruck ergab sich eine recht `großzügige` Umtragung, wodurch ich nicht ganz garantieren kann, dass sich gleich nach der Klamm nicht vielleicht noch eine fiese Stelle versteckt hat.
Im weiteren Verlauf folgen wieder Rutschen und Stufen und Bobbahnen bis zu einem Wehr bei einer alten Mühle. Es wäre evtl. unter Materialeinsatz fahrbar oder man trifft in einen schmalen Schlitz, das nicht vorhandene Unterwasser ist der Beginn einer spektakulären aufgefächerten Rutsche (derzeit Baum im Auslauf).
Unmittelbar danach wartet eine der fotogensten Stellen, die erst am Vormittag über eine Stunde lang `fahrbar gesägt` wurde. Die Stufe danach ist der Schlusspunkt, 200m und ein Wehr später erreicht man die Bundesstraße.
Bilder und Beschreibung bei Pegel 1,75 (Lunz am See)
Gefahrenhinweise
Bäume (derzeit, April 2004) sind einige im Weg, allerdings keine Totalverklausungen.
Unfahrbare Stufe am Ende der zweiten Klamm - wir hätten sie fast übersehen.
Autoreninfo
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Erstellt von stifado
am
25. April 2004 |
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BildNR:
837 - ...bevor man am Schluss ganz auf Tauchstation geht. kurz nach dieser Stufe hat man das schwerste hinter sich.
Paddler: Stefan Kinner
| Fotograf: armin | Erstellt von: stifado
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| 11 weitere Bilder vorhanden (öffnen mit klick auf ein Bild) |
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